Compofactur.AnGebot
   Compofactur.InfoThek
   Compofactur.Kompetenz
   Compofactur.Noten
   Compofactur.PhiloSophie
   NeumenKunde
         VerBreitung
         TopoGraphie
         ErForschung
         Begriff & Formeln
         DiaStematie
         Linien
         QuadratNotation
         Klassifizierung
         Familien & UrSprung
   NotenDruck.Geschichte
   MusikVerlagswesen
   MusikTexte
   MusikZitate
   Noten.BankNoten
   Noten.BriefMarken
   Noten.CD-/LP-Covers
   Noten.Münzen
   Lexikon
   LinkListe
   LiteraturTips
   PapierFormate
   Sibelius SoftWare
   AGB
   F.A.Q.
   TitelSchutz

Letzte EntwicklungsStufe
 
Die QuadratNotation und die gotischen Notationen stellen dann die letzte EntwicklungsStufe der Neumen dar und zeigen bereits graphisch große Ähnlichkeit mit unseren heutigen Noten. Die StrichNeumen erhielten quadratische und rhombische NotenKöpfe.

Die AusFormung der QuadratNotation ging zuerst von den zentralfranzösischen Neumen aus und griff auf England, Spanien und Italien über. Sie verdrängte nach und nach die übrigen NeumenSchriften und wurde im 13. Jahrhundert n.Chr. zur allgemein gebräuchlichen NotenSchrift. Die QuadratNotation markiert in gewisser Hinsicht auch den Niedergang der Gregorianik, zumindest bezüglich der vielen ZierNeumen.

Die Schwierigkeiten mit einer ›notengetreuen‹ TranSkription in die QuadratNotation führten schließlich dazu, daß aus den ZierNeumen gewöhnliche Noten wurden oder daß sie einfach weggelassen wurden. Die diastematische Genauigkeit hatte die VerArmung und VerEinfachung der VortragsWeise zum Preis. Man könnte daher mit einer gewissen Berechtigung die QuadratNotation einer ›dekadenten‹ Phase der Gregorianik zuordnen, die die ursprüngliche Schönheit dieser ChoralKunst zerstörte.

 
 Für einen Lexikon Aufruf bitte Text markieren   Drucken 
 
 
Letzte Aktualisierung: 04.01.09
Visit: www.nespresso.com
de en