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Diabelli & Beethoven
 

Der auf der Liste nicht genannte Komponist macht diesen Fall schließlich weltberühmt: Ludwig van Beethoven, dessen 33 Veränderungen über einen Walzer für das Piano-Forte componirt und der Frau Antonia von Brentano gebornen Edlen von Birkenstock hochachtungsvoll zugeeignet von Ludwig van Beethoven (120tes Werk) alleine im Bewußtsein der heutigen Öffentlichkeit bleiben. Der Komponist, der zunächst Diabelli eine Absage erteilt, liefert damit schließlich einen eigenen maßstabsetzenden VariationenZyklus.

Allein die Bezeichnung ›Veränderungen‹ anstelle von ›Variationen‹ läßt an ein weiteres berühmtes Variationen-Werk für Klavier solo denken: Johann Sebastian Bachs Aria mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicimbal mit zwei Manualen, denen Liebhabern zur Gemüths-Ergetzung verfertiget (BWV 988); die sog. »Goldberg-Variationen«. Beide Kompositionen zeigen eine tiefgreifende Beziehung zwischen Thema und Variationen. Beethovens Fughetta (Var. 24) könnte man durchaus als ›Hommage à Bach‹ bezeichnen.

Beethovens sog. »Diabelli-Variationen« erscheinen zunächst 1823 bei »Cappi & Diabelli« in Wien sowie bei »C.F. Peters« in Leipzig. Die ZweitAuflage kommt schließlich 1824 in der PublikationsReihe »Vaterländischer Künstlerverein, Erste Abtheilung« bei »Anton Diabelli und Compagnie« heraus.

 
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Letzte Aktualisierung: 13.11.08
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