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| Perahia ist Ehrenritter |
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Der amerikanische Pianist Murray Perahia wurde vergangenen Montag von Königin Elizabeth II für seine Verdienste um die Musik zum Ehrenritter des Britischen Empire ernannt.
Perahia ist auf der Insel seit rund 30 Jahren präsent: So gewann er 1972 den »Leeds International Piano Competition«. 1999 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität von Leeds. Zudem war er 1981-1989 künstlerischer Direktor des Aldeburgh Festivals. |
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| »Ernst von Siemens Musikpreis 2004« für Brendel |
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Der Pianist Alfred Brendel erhält den diesjährigen Ernst von Siemens Musikpreis. Die mit EUR 150.000 dotierte Auszeichnung wird dem Pianisten am 14. Mai durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in den Münchner Kammerspielen überreicht. Als Laudator wird Brendels Verleger, Michael Krüger (Hanser-Verlag), fungieren, der fünf Bücher (Essays und Lyrik) von Brendel verlegt hat.
Die Jury begründete ihre Wahl damit, daß der Pianist mit seinen unzähligen Aufnahmen Schallplattengeschichte geschrieben habe. Hier wurden va. seine erste Gesamteinspielung des Klavierwerk von Beethoven und seine frühen Liszt-Aufnahmen angeführt. Brendels Einsatz für Repertoire jenseits des Etablierten wurde ebenfalls lobend erwähnt. Zudem wurde seine Doppelbegabung als Musiker und Schriftsteller hervorgehoben.
Brendel, der Anfang Januar seinen 74. Geburtstag feierte, kann eine über 55jährige Bühnenkarriere nachweisen. Er lebt seit über 30 Jahren in London und hat, neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen, Ehrendoktorwürden der Universitäten Oxford, Exeter und Yale erhalten.
Siehe auch in »PianoDepesche«: Robert-Schumann-Preis für Alfred Brendel |
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| Letzte Aktualisierung: 25.11.07 |
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